Nach einem Entwurf von
Luciano Perini, aus dem Jahre 1968 wurde das touristische Zentrum von Marilleva zwischen 1970 und 1980 mittels eines absolut avantgardistischen Architekturkonzepts realisiert.
Dieses zeigt noch heute seine Aktualität; sei es durch die Anordnung der Gebäude als auch durch die Nutzung von breiten Fensterfronten, durch die der Besucher das Gefühl hat, in die Umgebung einzutauchen. Man wollte eine "Insel" kreieren, in der es keine Notwendigkeit gibt, dass Auto nutzen zu müssen.
Alles ist zu Fuß erreichbar und die Pisten liegen direkt vor der Haustür. Die niedrigen und langen Strukturen der Gebäude erheben sich auf Pfeilern über dem Boden wodurch überdachte Parkplätze entstanden sind.
Die mehrgeschossigen Längsgebäude folgen dem Verlauf des Bodens in Nord-Süd Richtung und werden durch eingeschossige Quergebäude miteinander verbunden. Mit dieser Bauweise wurden hohe, die Sicht versperrende Gebäude vermieden und man kann seinen Blick ungestört über die umliegende Natur schweifen lassen.
Nach und nach hat sich eine komplexe Infrastruktur entwickelt, die allen Bedürfnissen der Gäste gerecht wird. Vom modernen Netz der Seilbahnen bis hin zu zahlreichen Einkaufesmöglichkeiten.
Als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach einem Ort der Andacht, wurde kürzlich die Kirche der Heiligen Peter und Paul, nach dem Entwurf des Architekturbüros Perini, eröffnet.